Windows Tipps und Tricks

… Tipps und Tricks rund um Windows und mehr!

hostsWerbung wie Banner und Ads ist nicht nur störend, sondern belastet auch unnötig die Verbindung und verlangsamen so Seitenaufrufe. Was nur wenige wissen – sie lässt sich leicht und ohne zusätzliche Programme effektiv unterdrücken. So wird nicht nur vermieden, dass die unerwünschten Animationen, Bilder und Videos überhaupt erst geladen werden, sondern aufdringliche Anbieter bereits im Voraus geblockt. Das Vertauschen von Buttons zum Schließen, wie es in den letzten Jahren in Mode gekommen ist, wird deshalb ebenso einfach ausgehebelt wie Banner, die sich gar nicht erst schließen lassen.

Ein kleiner Eingriff in das System bewirkt Wunder
Um das zu erreichen, bedienen wir uns eines Tricks, der sonst häufig von Systemadministratoren angewandt wird. Bevor ein Computer eine Verbindung in das Internet aufbaut, schaut er erst einmal auf der eigenen Festplatte nach, ob dort nicht bereits die Adresse eingetragen ist. Ist dies nicht der Fall, kontaktiert er einen Namensserver und fragt nach der korrekten IP, um seine Anfrage dorthin zu schicken. Um dies zu verhindern, lenken wir die Anfrage einfach auf den eigenen Rechner um. Da dort keine Informationen zu finden sind, wird statt der Werbung anschließend lediglich die Fehlermeldung angezeigt, dass die betreffende Domain nicht erreichbar ist.

Wie lenke ich Anfragen auf das lokale System um?
Die entscheidende Datei verbirgt sich tief im Systemordner, genauer gesagt in dem Pfad \Windows\System32\Drivers\etc und nennt sich hosts. Es gibt Skripte und Programme, mit denen sie sich editieren lässt, doch praktisch reicht dazu auch das mitgelieferte Notepad aus. Auf diese Weise ist es auch einfacher, gemachte Änderungen zu überblicken und die Funktionsweise zu verstehen. Um die Datei aufzurufen und zu ändern, sind Administratorrechte notwendig – öffnet deshalb das Notepad mit einem Rechtsklick als Administrator und ladet die Datei. Der Aufbau ist simpel – zuerst steht eine IP – Adresse, die bei der betreffenden Domain aufgerufen werden soll, danach folgt der Domainname selber. Wir tragen hier als IP 127.0.0.1 ein – das ist der sogenannte Loopback, der für den eigenen Rechner steht. Der Domainname entspricht der Adresse, die ihr im Browser eintragt.

Aktuelle Listen gibt es im Internet
Eine Liste mit den größten, derzeitigen Werbeanbietern findet ihr im Internet. Kopiert sie einfach in eure hosts-Datei und speichert diese ab. Auf diese Weise könnt ihr übrigens auch jede weitere URL blocken, deren Aufruf ihr verhindern wollt. Um die Änderungen rückgängig zu machen, reicht es aus, die betreffende Zeile wieder zu löschen. Wie immer, wenn ihr in das System eingreift, empfiehlt es sich, zuerst einmal ein Backup der aktuellen Datei zu machen. Auf diese Weise könnt ihr den Originalzustand schnell und einfach wieder herstellen.

windows easy transferWer einen Rechner kauft, erwirbt zumeist ein Betriebssystem mit dazu. Wenn sich dieses Betriebssystem im Laufe der Zeit als veraltet erweist und den Ansprüchen des Nutzers nicht mehr genügt, muss ein neueres System her. Den ganzen PC neu einzurichten ist dabei eine mühselige Arbeit, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Dieses muss allerdings nicht sein denn es gibt ja die Möglichkeit, mit den kompletten Systemeinstellung auf das neuere System einfach “umzuziehen”. Das kann immens viel Zeit sparen, wenn der Nutzer weiß, wie so ein Umzug vonstatten geht.

Speziell der Wechsel von Windows XP zu Windows 7 ist nicht ganz einfach, damit aber in relativ kurzer Zeit nach dem Systemwechsel mit den alten Einstellungen weitergearbeitet werden kann, gibt es bei Windows XP und Windows 7 ein kleines Hilfsprogramm anbei, welches den Wechsel erleichtern soll. Dieses Hilfsprogramm nennt sich “EasyTransfer” und sorgt dafür, dass die alten Einstellungen sicher den Weg ins neue System finden. Mit einer externen Festplatte zum Sichern der Daten/Einstellungen geht dieser Umzug relativ einfach. Das Tool sichert die Einstellungen, wie beispielsweise Benutzerkonten und Daten, auf der externen Festplatte oder einem Netzlaufwerk und überspielt diese dann anschließend auf das neue System. Doch wie genau funktioniert das?
Zunächst erst einmal muss das Tool auf dem alten Betriebssystem gestartet werden. Anschließend legst Du den Installations-Datenträger in Dein Laufwerk. Das Begrüßungsfenster des neuen Betriebssystems erscheint automatisch. In diesem Fenster klickst Du auf den Reiter “Dateien und Einstellungen vom anderen Computer übertragen”. Anschließend klickst Du auf Wechselmedium auswählen und wählst Deine externe Festplatte als Ziellaufwerk für die Daten an. Du bestätigst das Ganze mit “weiter”. Anschließend klickst Du auf “Alle Benutzerkonten, Daten und Einstellungen” und bestätigst das erneut mit “weiter”. Nun beginnt “EasyTransfer” mit der Datensicherung. Je nachdem, wie viele Daten Du auf Deinem Rechner gespeichert hast, kann dieser Vorgang schon ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Ist die Datensicherung abgeschlossen, kannst Du mit der Installation des neuen Betriebssystems beginnen. Wenn Du Deinen alten Computer wiederverwenden möchtest, solltest Du eine Neuinstallation vornehmen und nicht die Upgrade-Funktion nutzen, da die alten Daten die Rechnergeschwindigkeit drosseln.

Ist die Installation des neuen Systems abgeschlossen, musst Du nunmehr die gesicherten Daten von Deiner externen Festplatte – in der Regel heißt die Datei “SavaData.mig” – auf das neue System überspielen. Dieses kannst Du ebenfalls mit “EasyTransfer” vornehmen. Öffne nun den Speicherort Deiner SavaData.mig Datei und klicke mit der linken Maustaste diese doppelt an. Der Transfer beginnt nunmehr automatisch.
Auch dieser Vorgang kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen aber es geht sehr viel schneller, als wenn Du die Daten manuell auf Deinen Rechner gezogen hättest.

Auch wenn Windows ständig große und zeitaufwendige Updates anbietet, sollte man keinesfalls darauf verzichten und die wichtigen Neuerungen außen vor lassen. Mit jedem Update denkt sich der Hersteller etwas und möchte dafür sorgen, das Browsen mit Windows noch sicherer und einfacher zu gestalten. Damit man nicht jedes Update manuell eingeben muss ist es ratsam, sich für die automatische Version zu entscheiden und Windows Updates zu erzwingen. Das Erzwingen lässt sich bei allen Windows Versionen ausführen und sorgt dafür, dass alle kleinen und großen Updates des Herstellers automatisch auf dem PC installiert werden und man kein Update mehr übersehen kann.

Updates in Windows XP und Windows 7, sowie 8 automatisieren

Windows XP,7 und 8 Nutzer können sich ganz einfach zu automatisierten Updates entschließen und ihr Betriebssystem somit immer aktuell und sicher halten. Dazu wählt man einfach im Menü Windows Start aus und klickt im Anschluss auf die Systemsteuerung. Die Update Einstellungen sind hier im Sicherheitscenter zu finden und lassen sich dort von manuell auf automatisch umstellen. Mit einem Klick betritt der Windows Nutzer das Sicherheitscenter bestätigt den Eintrag automatische Updates. Im Anschluss kann man festlegen, in welchen Intervallen Windows nach Updates suchen und diese auf dem PC installieren soll. Auch die Uhrzeit zum Download und der Installation von Updates kann der Nutzer direkt in Sicherheitscenter eingeben. Es empfiehlt sich die Updates mindestens ein Mal pro Woche und zu einer Zeit zu suchen, wo man selbst nicht am PC arbeitet. Sobald man den PC startet, werden wichtige Updates automatisch installiert und nach einem Neustart des Computers aktiviert.

Sicherheit auf dem Computer

Sofort nach der Aktivierung automatischer Updates macht sich Windows auf die Suche nach Neuheiten, die bisher noch nicht installiert sind. Ausstehende Aktualisierungen werden nach kurzer Zeit angezeigt und können auf dem PC installiert werden. Die Suche nach Updates erfolgt immer zur angegebenen Zeit und wird dem Nutzer mit einem Hinweis von Windows mitgeteilt. Hier hat man die Möglichkeit, den Download und die Installation der Updates sofort durchzuführen oder für eine spätere Installation einen Zeitrahmen innerhalb von 4 Stunden zu wählen, in dem sich der PC herunterfährt und mit der Installation der Updates beginnt. Der Neustart erfolgt automatisch und enthält alle Aktualisierungen die bis zu diesem Zeitpunkt verfügbar waren. Windows Updates schließen vorhandene Sicherheitslücken, bringen Neuerungen ins Betriebssystem ein und sorgen für mehr Funktionalität und schnelleres Browsen nach den aktuellen Möglichkeiten des Herausgebers der Updates.